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Prof. Dr.-Ing. C.C. Timmermann

   Mannheim/Plankstadt  Germany 

 

 

Blick vom Weltraum gestern und heute auf den bis 1989 bestehenden,
1500 km langen DDR-Todesstreifen


Bild 1

Ein Ausschnitt des 1500 km langen Todesstreifens bei Eisfeld (nördlich von Coburg) bestehend aus:  Mauer, Stacheldraht, Selbstschußanlagen, Minenfeld mit 1,5 Mio Tretminen (1 Tretmine pro laufenden Meter Grenze), Gräben, Hundelaufwegen, Tausenden von Wachtürmen und 100 m breitem und beleuchtetem Schußfeld sowie tiefem Hinterland; errichtet und betrieben von der SED-Diktatur der DDR zwischen dem Tag des Mauerbaus am 13. August 1961 und dem Zusammenbruch des SED-Regimes am 9. November 1989. An der Grenze hat es 1/4 Million Fluchtversuche von Ost nach West gegeben, von denen weit über 90 % scheiterten.

Die Partei SED wurde nicht aufgelöst. Diese Partei hat sich nach 1989/1990 umbenannt: erst von SED in SED-PDS und dann in PDS.



 
 

Bild 2: Gestern und heute die ehemalige Grenze 5 km östlich von Lübeck

a) s/w-Photo (3 m Auflösung): links Bundesrepublik Deutschland, rechts DDR
b) Farbphoto (10 Jahre später, 50 cm Auflösung):  Wiedervereinigtes Deutschland
Auf östlicher Seite ist oben rechts eine komplette Neubausiedlung entstanden



 

Bild 3: (Ausschnitt von Bild 2 oben)  Das Zusammenwachsen

Der Ausschnitt zeigt das Zusammenwachsen der beiden Teile mit der Neubausiedlung rechts, der Siedlung links und der Straße, die ehemals gesperrt war
 
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